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Wärme- und Kälteanwendungen

Die heilende Wirkung von Wärme und Kälte auf die körpereigenen Prozesse ist seit Jahrhunderten bekannt, entsprechende Therapieformen werden bis heute angewandt. Diesen Therapien liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Wärme die Blutgefäße weitet und somit Durchblutung sowie Stoffwechselprozesse unterstützt. Kälteanwendungen hingegen sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen, wodurch für Entzündungsreaktionen verantwortliche Botenstoffe unterdrückt werden können.

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Unterschiedliche Formen der Kälte- und Wärmetherapie

Bei der Wärmetherapie wird zwischen drei unterschiedlichen Formen der Behandlung unterschieden:

  • Oberflächenerwärmung: heiße Wickel und Packungen, Heißluft
  • Tiefenerwärmung: Ultraschall-, Mikrowellen-, Kurzwellentherapie
  • Ganzkörpererwärmung: Saunen, Heilbäder

Bei allen drei Therapieformen sorgen die Wärmereize für eine bessere Durchblutung, wodurch Schmerzen, nichtentzündbare Verletzungen, Grippesymptome sowie Verspannungen und Beschwerden im Unterleib therapiert werden können.

Bei der Kälte- oder Kryotherapie kommen wiederum meist kalte Bäder, Packungen oder Kälteanwendungen wie Eisgüsse zum Einsatz, welche die Durchblutung hemmen. Hierdurch werden Stoffe unterdrückt, welche für körpereigene Entzündungsreaktionen verantwortlich sind, wodurch die Wahrnehmung von akuten Schmerzen merklich abnimmt. Dementsprechend sind Kälteanwendungen sinnvoll bei Verletzungen wie Prellungen oder Stauchungen sowie bei akuten Entzündungen wie Arthritis.

 

Unsere Spezialtherapien: Fango und Kryotherapie

Die große Erfahrung unseres Physiotherapie-Teams lässt Sie zusätzlich von einer Reihe spezieller Behandlungsarten profitieren. Die feuchte Wärme von Fango-Packungen zieht beispielsweise besonders tief ins Gewebe ein. Der stark mineralhaltige Vulkanschlamm wird deswegen vor allem als Therapie bei chronischen Leiden wie Arthrose eingesetzt.

 

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